Neuhaus

© Jens L. Heinrich

Neuhaus ist der einzige Ortsteil, der eine Burg sein Eigen nennen kann. Die 1371/1372 erbaute Wasserburg mit angrenzendem Park ist heute Heimat für das Burgmuseum, ein Künstler:innenatelier und den örtlichen Kindergarten inklusive Krippe. Eine Grundschule und drei Spiel- und Bolzplätze bieten Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder- und Jugendliche.

© Jens L. Heinrich
1.542

Einwohner:innen
31.12.2020

732

Haushalte
31.12.2020

44,3

Durchschnittsalter
31.12.2020

13

Geburten
2020

Datenquelle: Stadt Wolfsburg - Melderegister

Aktuelles

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  1. Termine
  2. Politische Gremien

Do, 11.11.2021

Sitzung des Ortsrates Neuhaus/Reislingen

  1. 18:30 Uhr
Mehr Informationen

Aktuelle Beteiligungsmöglichkeiten

Welche Beteiligungsmöglichkeiten gibt es? Woran kann mitgewirkt werden, was gilt es zu entscheiden und wo braucht die Stadt das Feedback der Wolfsburger:innen? Hier gibt es alle Informationen zu aktuellen Beteiligungsverfahren.

Ortsbürgermeister:in

Foto Hans-Jürgen Friedrichs

Hans-Jürgen Friedrichs

SPD

  1. Nahestraße 11
  2. 38446 Wolfsburg
  1. T 0160 6774798
  2. M 05361 52680
friedrichs_hju@wolfsburg.de

Stellv. Ortsbürgermeister:in

Foto Bennet Wilhein

Bennet Wilhein

CDU

  1. Hauptstr. 32
  2. 38446 Wolfsburg
  1. T 05363 813104

Politik in Neuhaus

Aktueller Ortsrat

Hans-Jürgen Friedrichs
Ortsbürgermeister:in
SPD
Bennet Wilhein
Stellv. Ortsbürgermeister:in
CDU
Foto Bennet Wilhein
  • Hauptstr. 32
  • 38446 Wolfsburg
Michael Bitterhoff
stimmberechtigtes Mitglied
PUG
Lars Bollwien
stimmberechtigtes Mitglied
CDU
Foto Lars Bollwien
Francesco Cavallo
stimmberechtigtes Mitglied
SPD
Christine Fischer
stimmberechtigtes Mitglied
  • Mittelbreite 9
  • 38446 Wolfsburg
christine.fischer@wobline.de
Thomas Heyn
stimmberechtigtes Mitglied
SPD
Foto Thomas Heyn
  • Ostpreußenstraße 32
  • 38446 Wolfsburg
thomas.heyn1967@googlemail.com
Rainer Jorde
stimmberechtigtes Mitglied
SPD
Jan Schroeder
stimmberechtigtes Mitglied
PUG
Foto Jan Schroeder
Christian Weber
stimmberechtigtes Mitglied
SPD
Foto Christian Weber
  • Lasker-Schüler-Ring 20
  • 38446 Wolfsburg
Hannelore Bolewicki
beratendes Mitglied
parteilos
Piroska Evenburg
beratendes Mitglied
L&P
Francescantonio Garippo
beratendes Mitglied
SPD
Krystyna Göpfert
beratendes Mitglied
AfD
Jens Uwe Kirsch
beratendes Mitglied
PUG
  • Thaler Ring 4
  • 38448 Wolfsburg
kirsche4@gmx.de
Günter Lach
beratendes Mitglied
CDU
Falko Mohrs
beratendes Mitglied
SPD
Werner Reimer
beratendes Mitglied
CDU
Sandra Straube
beratendes Mitglied
PUG
Kerstin Struth
beratendes Mitglied
SPD
  • Bruchgartenweg 27
  • 38448 Wolfsburg
kerstin.struth@outlook.de
Katrin Weidmann
beratendes Mitglied
Grüne

Ehrenamtliche Schiedsperson in Neuhaus

Ansprechpartner:in

Maik Prietzel

Kontakt
Vertreter:in

Christian Hillmer (Barnstorf/Nordsteimke)

Gut zu Wissen
in Neuhaus

Adresse:

Burgallee 2 (im Westflügel der Burg Neuhaus)
38446 Wolfsburg

Kontakt:

Leitung: Herr Schulze
Telefon: 05363 708357
Fax: 05363 9718-17
E-Mail senden

Öffnungszeiten:

Dienstag: 14:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 - 11:00 Uhr

Bitte beachten Sie Hinweise zu ggf. tagesaktuellen Änderungen der Öffnungszeiten.

Folgende Verwaltungsangelegenheiten können Sie bei uns erledigen:

 

  • Beantragung von Personalausweisen, Reisepässen, Kinderreisepässen sowie vorläufigen Personalausweisen und vorläufigen Reisepässen
  • An- und Ummeldung; Abmeldung ins Ausland / von Nebenwohnungen
  • Melde-/Aufenthalts-/Lebens- und Haushaltsbescheinigung
  • Beglaubigung von Unterschriften und Kopien
  • Bestellung von Standesamtsurkunden beim Standesamt Wolfsburg
  • Beantragung von Führungszeugnissen und Gewerbezentralregisterauszügen
  • Untersuchungsberechtigungsscheine für Berufsanfänger bis zum 18. Lebensjahr
  • Antragsaufnahme für Führerscheine, Internationale Führerscheine, An-, Ab- und Ummeldung eines Gewerbes, Fischereischeine, Waffenbesitzkarten, Waffenscheine und Jagdscheine
  • An- und Abmeldung zur Hundesteuer
  • Antragsannahme von Wohngeld- und Elterngeldanträgen
  • Ausgabe von Anträgen auf Ausstellung von Schwerbehindertenausweisen
  • Müllbehälterbestellung und Verkauf von Restmüll- und Grünabfallsäcken im Auftrag der Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung
  • kostenlose Ausgabe von "Gelben Säcken" und Hundekotbeuteln
  • ... und vieles mehr

Die Burg Neuhaus als Zentrum des Ortes wurde in den Jahren 1371 bis 1372 gegen die Burg Vorsfelde der Herren von Bartensleben vom Welfenherzog Magnus dem Jüngeren und der Stadt Braunschweig errichtet. Sie hatte strategische Aufgaben und sollte neben dem Grenzschutz auch den wichtigen Allerübergang zwischen Drömling und Barnbruch schützen.

Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde sie wieder hergestellt, wegen der isolierten Lage gab es jedoch keine zugehörige Ortsansiedlung. Nach dem Umbau zum herzoglichen Amtshaus (1552) wandelte sich die Wehrburg zur Wohnburg, in der auch eine Brauerei und Brennerei untergebracht waren, ein namhafter Viehzuchtbetrieb bildete die wirtschaftliche Basis.

Nachdem der letzte Domänenächter die Burg verlassen hatte, bezog auf Anordnung des Reichsbauernführers Walther Darré die „Reichsschule des Reichsnährstandes für Leibesübungen“ 1935 die Räumlichkeiten. Hier fanden Schulungen, Lehrgänge und Sportveranstaltungen gemäß der nationalsozialistischen Ideologie statt. Die Burg wurde nach dem Krieg als Kinderheim genutzt, 1981 erwarb die Stadt Wolfsburg das Gebäude.

Mit der Auflösung der Domäne (1935) begann die Geburtsstunde des Dorfes Neuhaus als selbständige Gemeinde (1936). Es entstand ein kleines Dorf von etwa 95 Einwohner:innen, in dem 11 landwirtschaftliche und zwei Handwerksbetriebe tätig waren. Bedingt durch die Nähe zum VW-Werk stieg die Einwohner:innenzahl, es entstanden neue Siedlungen. 15 Jahre nach der Eingemeindung (1972) in die Stadt Wolfsburg wurden weitere Baugebiete erschlossen, sodass die Einwohner:innenzahl heute bei knapp unter 1.600 liegt.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)

Wappen Neuhaus

Neuhaus führt ein Wappen im Schilde, während der Rest desselben eigentlich unheraldisch, nämlich eine naturalistische Ansicht des Turmes der Burg Neuhaus, ist. Diese Burg wurde um das Jahr 1372 vom braunschweigischen Herzog Magnus mit Hilfe der Stadt Braunschweig erbaut, und darum hängt am Tor der Schild des Erbauers und damaligen Landesherrn.

Dabei handelt es sich um das eigentliche braunschweigische des braunschweig-lüneburgischen Doppelwappens. Es enthält zwei übereinander schreitende, herschauende, goldene Löwen, früher auch Leoparden genannt, im roten Feld. Sie sind von fernher nach Neuhaus gekommen, nämlich aus England. Heinrich der Löwe hatte die englische Prinzessin Mathilde zur Frau. Aus Stolz auf diese königliche Abstammung nahmen die Nachkommen dieses Ehepaares eine abgewandelte Form des englischen Wappens an. Dieses enthielt (und enthält noch heute) drei solche herschauenden Löwen. Die unveränderte Übernahme dieses Wappens wäre freilich nicht angängig gewesen, weil es den englischen Königen vorbehalten blieb. Deswegen "minderten" die Welfen das englische Wappen – dieser Ausdruck ist in der Heraldik keineswegs abwertend gemeint – und verringerten die Zahl der Löwen, so wie sie es wenig später auch mit dem dänisch-lüneburgischen Löwen machten.

Der Rat der damals noch selbständigen Gemeinde Neuhaus beschloss dieses Wappen am 5. April 1955, und der niedersächsische Innenminister genehmigte es am 11. Juli desselben Jahres.

Heraldische Beschreibung: In Rot ein breiter silberner (weißer) Turm mit Glockenstuhl, worin übereinander zwei goldene (gelbe) Glöckchen, beseitet vorn von einer Torauffahrt, hinten von einer Mauer, und belegt mit einem roten Schild, worin zwei übereinander schreitende, herschauende, blaugezungte und bewehrte goldene Löwen.

Neuhaus führt sein Wappen auch in einer Flagge, die es in zwei Varianten gibt. Die Hängeflagge (auch Banner genannt) besteht aus drei Bahnen rot-weiß-rot im Breitenverhältnis 1:3:1 mit dem Wappen auf der mittleren Bahn, die Hissflagge aus drei gleichen Bahnen rot-weiß-rot mit dem Wappen in der Mitte, das oben und unten in die roten Bahnen hineinragt. Die Flagge wurde vom Gemeinderat zugleich mit dem Wappen beschlossen und vom Innenminister am 9. Januar 1957 genehmigt.

Quelle: Arnold Rabbow: "Wolfsburger Wappenbuch"

 

 

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