Nordsteimke

Das 1972 von der Stadt Wolfsburg eingemeindete Dorf ist heute Heimat von mehr als 2.600 Einwohner:innen Sowohl in Sachen Infrastruktur als auch bei der Nahversorgung lässt Nordsteimke kaum Wünsche offen. Zwei Supermärkte befinden sich im Ort, genauso wie eine Grundschule und ein Kindergarten inklusive Krippe. Zwei Senior:innentreffs, ein Jugendtreff und vier Spiel- und Bolzplätze bieten Freizeitmöglichkeiten für Alt und Jung. Naherholungsmöglichkeiten bietet außerdem die zwischen Barnstorf und Nordsteimke gelegene Ortschaft Waldhof. Ein Ausflug dorthin gilt als Geheimtipp für Radfahrer:innen und Naturfreund:innen. Besonders stolz sind die Nordsteimker:innen auf das Heinrich-Büssing-Haus, wo die frühere Dorfschmiede 1988 zum Museum umgestaltet wurde. In diesem Haus lebte der berühmte Heinrich Büssing. Er gilt als Pionier der Lastwagen- und Omnibus-Entwicklung.

2.632

Einwohner:innen
31.12.2020

1.108

Haushalte
31.12.2020

42,5

Durchschnittsalter
31.12.2020

16

Geburten
2020

Datenquelle: Stadt Wolfsburg - Melderegister

Aktuelles

  1. Termine
  2. Politische Gremien

Di, 16.11.2021

Sitzung des Ortsrates Barnstorf/Nordsteimke

  1. 19:00 Uhr
Mehr Informationen
  1. Vorhabenliste der Stadt
  2. Wohnen

Bebauungsplan - "Quartier I Sonnenkamp"

Das Wohnbaugebiet Sonnenkamp soll abwechslungsreiche Wohntyp…

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  1. Vorhabenliste der Stadt
  2. Mobilität und Infrastruktur

K 111: Nordsteimke bis Barnstorf

Es handelt sich um Grunderneuerungsmaßnahmen.

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  2. Wohnen

Bebauungsplan - "Quartier III Sonnenkamp"

Das Wohnbaugebiet Sonnenkamp soll abwechslungsreiche Wohntyp…

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  2. Wohnen

Bebauungsplan - "Quartier II Sonnenkamp"

Das Wohnbaugebiet Sonnenkamp soll abwechslungsreiche Wohntyp…

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  3. Umwelt und Energie

Alternative Grüne Route (AGR)

Die Stadt beabsichtigt, für die geplanten Baugebiete Steimke…

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Aktuelle Beteiligungsmöglichkeiten

Welche Beteiligungsmöglichkeiten gibt es? Woran kann mitgewirkt werden, was gilt es zu entscheiden und wo braucht die Stadt das Feedback der Wolfsburger:innen? Hier gibt es alle Informationen zu aktuellen Beteiligungsverfahren.

Ortsbürgermeister:in

Hans-Georg Bachmann

SPD

  1. T 0172 3628366
hans-georg.bachmann@wolfsburg.de

Stellv. Ortsbürgermeister:in

Foto Harald Hoppe

Harald Hoppe

CDU

Politik in Nordsteimke

Aktueller Ortsrat

Hans-Georg Bachmann
Ortsbürgermeister:in
SPD
Harald Hoppe
Stellv. Ortsbürgermeister:in
CDU
Foto Harald Hoppe
Michael Arnold
stimmberechtigtes Mitglied
SPD
Foto Michael Arnold
Norman Baumann
stimmberechtigtes Mitglied
SPD
Foto Norman Baumann
  • Büssingstr. 7A
  • 38446 Wolfsburg
norman.baumann@gmx.net
Philipp Kasten
stimmberechtigtes Mitglied
CDU
Foto Philipp Kasten
  • Waldhof 5
  • 38446 Wolfsburg
Andreas Lohse
stimmberechtigtes Mitglied
Grüne
Michael Mannott
stimmberechtigtes Mitglied
PUG
Frank Poerschke
stimmberechtigtes Mitglied
SPD
Foto Frank Poerschke
  • Hattofer Holz 29
  • 38446 Wolfsburg
Jochen Schröder
stimmberechtigtes Mitglied
CDU
Foto Jochen Schröder
  • Steinbecker Str. 29
  • 38446 Wolfsburg
Wilfried Andacht
beratendes Mitglied
Sabah Enversen
beratendes Mitglied
SPD
  • Martin-Luther-Str. 41
  • 38440 Wolfsburg
sabah.enversen@wolfsburg.de
Velten Huhnholz
beratendes Mitglied
PUG
Melissa Koch
beratendes Mitglied
parteilos
Stephanie Scharfenberg
beratendes Mitglied

Ehrenamtliche Schiedsperson in Nordsteimke

Ansprechpartner:in

Christian Hillmer

Kontakt
Vertreter:in

Maik Prietzel (Neuhaus/Reislingen)

Gut zu Wissen
in Nordsteimke

Adresse:

Steinbeker Straße 4
38446 Wolfsburg

Kontakt:

Leitung: Frau Neumann
Telefon: 05363 708387
Fax: 05363 9718-17
E-Mail senden

Öffnungszeiten:

Montag: 14:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch: 09:00 - 11:00 Uhr

Bitte beachten Sie Hinweise zu ggf. tagesaktuellen Änderungen der Öffnungszeiten.

Folgende Verwaltungsangelegenheiten können Sie bei uns erledigen:

 

  • Beantragung von Personalausweisen, Reisepässen, Kinderreisepässen sowie vorläufigen Personalausweisen und vorläufigen Reisepässen
  • An- und Ummeldung; Abmeldung ins Ausland / von Nebenwohnungen
  • Melde-/Aufenthalts-/Lebens- und Haushaltsbescheinigung
  • Beglaubigung von Unterschriften und Kopien
  • Bestellung von Standesamtsurkunden beim Standesamt Wolfsburg
  • Beantragung von Führungszeugnissen und Gewerbezentralregisterauszügen
  • Untersuchungsberechtigungsscheine für Berufsanfänger bis zum 18. Lebensjahr
  • Antragsaufnahme für Führerscheine, Internationale Führerscheine, An-, Ab- und Ummeldung eines Gewerbes, Fischereischeine, Waffenbesitzkarten, Waffenscheine und Jagdscheine
  • An- und Abmeldung zur Hundesteuer
  • Antragsannahme von Wohngeld- und Elterngeldanträgen
  • Ausgabe von Anträgen auf Ausstellung von Schwerbehindertenausweisen
  • Müllbehälterbestellung und Verkauf von Restmüll- und Grünabfallsäcken im Auftrag der Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung
  • kostenlose Ausgabe von "Gelben Säcken" und Hundekotbeuteln
  • ... und vieles mehr

Eine Urkunde aus dem Jahr 1238 erwähnt den Ort als „Steinbeke“. Diese berichtet, dass die Bauern von neun Höfen dem Ludgerikloster zu Helmstedt abgaben- und dienstpflichtig waren. 1392 wurde die Familie von Steimker als Besitzer eines Hofes erwähnt, diese hatte eine Sonderstellung im Ort inne.

Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Historie des Rittergutes verbunden: Im Jahr 1302 trat die Familie von Marenholtz auf. Sie erhielt 1348 auch das Patronatsrecht über die Kirche St. Nicolai, das bis heute an das Gut gebunden ist. Bedingt durch kriegerische Einwirkungen konnte das Geschlecht das Rittergut nicht halten, sodass es 1648 an den Hauptgläubiger Franz Julius von dem Knesebeck gegeben wurde. Nach weiteren Wechseln der Besitzer erwarb es Werner Graf von der Schulenburg-Wolfsburg im Jahr 1846. Die Gutsbesitzer betrieben dort ausgedehnte Forst- und Landwirtschaft. Das Gutsgelände bildete mit Kirche und Schule den Kern des Dorfes. Die ältesten Teile der St. Nicolai-Kirche stammen aus dem 12. Jahrhundert; berühmt ist der spätgotische Schnitzaltar, gestiftet von der Familie von Marenholtz.

Heinrich Büssing, der Pionier der Lastwagen- und Omnibus-Entwicklung und Begründer der späteren Büssing AG, wurde 1843 in Nordsteimke geboren. Heute ist die Schmiede, die zugleich sein Geburtshaus war, ein Museum, das an ihn erinnert.

Nach dem Krieg kamen Flüchtlinge und Vertriebene nach Nordsteimke, dadurch verdoppelte sich die Einwohner:innenzahl. 1972 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt Wolfsburg. Bis heute entstanden neue Baugebiete, die Einwohner:innenzahl stieg auf mehr als 2.600.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)

Wappen Nordsteimke

Der eigentliche Ortsname heißt "Steimke" und bedeutet "Steinbach". Dieser Bach wird im Wappen durch einen Wellenbalken versinnbildlicht.

Anders als bei den meisten anderen Landgemeinden gibt es im Falle Nordsteimke darüber hinaus ein altes, an den Ort gebundenes heraldisches Symbol, an das bei einem Wappenentwurf angeknüpft werden konnte. Es handelt sich um das u. a. im Braunschweiger Schichtbuch abgebildete Wappen der Familie von Steimker, die, wie schon der Name zeigt, mit dem Ort eng verbunden ist. Die im Schichtbuch allerdings verballhornte, weil ziemlich späte Darstellung des Steimker-Wappens hat ihre richtige Urform in einem außen mit drei Lilien besetzten Ring, wie er im Siegel des Lippold von Steinbeke von 1373 enthalten ist (vgl. die Abbildung im Werk "Nordsteimke und die von Steimker" von Graf v. d. Schulenburg).

Der Ring hat darüber hinaus den Vorzug, dass durch ihn auch an die ursprüngliche Rundlingsform des Altdorfes erinnert wird. Der Lilienring und der auf den Ortsnamen redende Wellenbalken ließen sich heraldisch gut kombinieren. Da der "Steinbach" sozusagen den Ortsnamen durchtränkt hat, durchfließt er im Wappen den Steimker-Ring.

Als Farben boten sich Blau und Gelb an, weil es zum einen die historischen Farben des Steimker-Wappens und zum anderen die Landesfarben des Landes Braunschweig und die Kreisfarben des Kreises Helmstedt sind, zu denen Nordsteimke früher gehörte. So wurde das Wappen vom Ortsrat Barnstorf/Nordsteimke am 19. April 1978 einstimmig beschlossen.

Heraldische Beschreibung: In Gold (Gelb) ein von blauem Wellenbalken durchflossener, außen mit drei blauen Lilien besteckter blauer Ring.

Quelle: Arnold Rabbow: "Wolfsburger Wappenbuch"

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