Almke

Im Süden der Stadt liegt der Ortsteil Almke mit rund 700 Einwohner:innen. Das Dorf wurde 1972 von der Stadt Wolfsburg eingemeindet und ist mit 140,2 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Punkt Wolfsburgs. Für Sport- und Freizeitmöglichkeiten stehen ein Jugendzeltplatz, ein Freibad sowie zwei Spiel- und Bolzplätze zur Verfügung.

732

Einwohner:innen
31.12.2021

350

Haushalte
31.12.2021

42,6

Durchschnittsalter
31.12.2021

8

Geburten
2021

Datenquelle: Stadt Wolfsburg - Melderegister

Aktuelles

Aktuelle Beteiligungsmöglichkeiten

Welche Beteiligungsmöglichkeiten gibt es? Woran kann mitgewirkt werden, was gilt es zu entscheiden und wo braucht die Stadt das Feedback der Wolfsburger:innen? Hier gibt es alle Informationen zu aktuellen Beteiligungsverfahren.

Ortsbürgermeister:in

Foto Silke Hitschfeld

Silke Hitschfeld

  1. Am Moosholz 10
  2. 38446 Wolfsburg
  1. T 05365-9797520
  2. M 0152-56163455
hitschfeld@wolfsburg.de

Stellv. Ortsbürgermeister:in

Foto Roswita Lücke

Roswita Lücke

  1. Zum Rotstücken 1
  2. 38446 Wolfsburg
  1. T 05365 3159858

Politik in Almke

Aktueller Ortsrat

Silke Hitschfeld
Ortsbürgermeister:in
Roswita Lücke
Stellv. Ortsbürgermeister:in
Foto Roswita Lücke
  • Zum Rotstücken 1
  • 38446 Wolfsburg
Hans-Ulrich Achilles
stimmberechtigtes Mitglied
Foto Hans-Ulrich Achilles
  • Maschhalbe 5
  • 38446 Wolfsburg
Annekatrin Bormann
stimmberechtigtes Mitglied
Sven Bähre
stimmberechtigtes Mitglied
Foto Sven Bähre
  • Elmblick 28
  • 38446 Wolfsburg
neindorf@gmx.de
Uta Schulze
stimmberechtigtes Mitglied
Foto Uta Schulze
  • Am Bäckermorgen 1
  • 38446 Wolfsburg
schulzeuta@icloud.com
Andreas Schulze
stimmberechtigtes Mitglied
Foto Andreas Schulze
  • Am Moosholz
Detlef Barth
beratendes Mitglied
PUG
Foto Detlef Barth
  • Alvenslebenstraße 9
  • 38444 Wolfsburg
dubarth1@googlemail.com
Egbert Diekmann
beratendes Mitglied
AfD
Peter Kassel
beratendes Mitglied
CDU
Cindy Lutz
beratendes Mitglied
CDU
Marco Meiners
beratendes Mitglied
FDP/Volt
Foto Marco Meiners
  • Neue Straße 35 b
  • 38444 Wolfsburg
beratung@marco-meiners.de
Ursula Partzsch-Asamoah
beratendes Mitglied
SPD
Sven Scharenberg
beratendes Mitglied
CDU
Irene Siemann
beratendes Mitglied
Grüne
Ingolf Viereck
beratendes Mitglied
SPD
Foto Ingolf Viereck
  • Sohlsträuchen 4
  • 38442 Wolfsburg
ingolf.viereck@t-online.de

Ehrenamtliche Schiedsperson in Almke

Ansprechpartner:in

Rainer Sabothe

Kontakt
Vertreter:in

Roland Lekon (Hehlingen)

Gut zu Wissen
in Almke

Adresse:

Kapellenstraße 23
38446 Wolfsburg

Kontakt:

Leitung: Frau Mora Morcillo
Telefon: 05365 208041
Fax: 05362 988718
E-Mail: ortschaftsangelegenheiten@stadt.wolfsburg.de

Öffnungszeiten:

Die aktuellen Öffnungszeiten finden sie hier.

Folgende Verwaltungsangelegenheiten können Sie bei uns erledigen:

  • Beantragung von Personalausweisen, Reisepässen, Kinderreisepässen sowie vorläufigen Personalausweisen und vorläufigen Reisepässen
  • An- und Ummeldung; Abmeldung ins Ausland / von Nebenwohnungen
  • Melde-/Aufenthalts-/Lebens- und Haushaltsbescheinigung
  • Beglaubigung von Unterschriften und Kopien
  • Bestellung von Standesamtsurkunden beim Standesamt Wolfsburg
  • Beantragung von Führungszeugnissen und Gewerbezentralregisterauszügen
  • Untersuchungsberechtigungsscheine für Berufsanfänger bis zum 18. Lebensjahr
  • Antragsaufnahme für Führerscheine, Internationale Führerscheine, An-, Ab- und Ummeldung eines Gewerbes, Fischereischeine, Waffenbesitzkarten, Waffenscheine und Jagdscheine
  • An- und Abmeldung zur Hundesteuer
  • Antragsannahme von Wohngeld- und Elterngeldanträgen
  • Müllbehälterbestellung und Verkauf von Restmüll- und Grünabfallsäcken im Auftrag der Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung
  • kostenlose Ausgabe von "Gelben Säcken" und Hundekotbeuteln
  • ... und vieles mehr

Historiker sehen die erste urkundliche Erwähnung Almkes in Dokumenten der Jahre 1197 bzw. 1227. Jedoch erfolgte die Gründung des Ortes möglicherweise schon im 10. Jahrhundert (Rodungstätigkeiten). In dem Rodungsviereck wurde ein rundes Sackdorf angelegt, welches Ende des 19. Jahrhunderts quadratisch erweitert wurde. Dieses Dorfbild wurde jahrhundertelang bewahrt. Kapelle und Schule stehen seit dem 16. Jahrhundert in der Dorfmitte.

Zusammen mit den weiteren Orten des Hasenwinkels hatte Almke in den folgenden Jahrhunderten unterschiedliche Grundherren. Erbteilungen und -kriege führten zu territorialen Verschiebungen bis 1428 Almke dem Fürstentum Lüneburg, der Keimzelle des späteren Kurfürstentum bzw. Königreich Hannover, zugesprochen wurde.

Dann wurde der Ort 1866 preußisch und blieb es bis zur Gründung des Landes Niedersachsen. Beständig blieb die enge kirchliche Bindung der Almker Kapellengemeinde an die Neindorfer Kirchengemeinde.

Die landwirtschaftliche Umstrukturierung (um 1850), die beginnende Agrarindustrie und der Eisenbahnbau (1902) veränderten die wirtschaftliche und soziale Struktur des Dorfes. Die Einwohner:innenzahl wuchs auf etwa 320 Personen. Der Zuzug der Flüchtlinge 1945 und die Gründung des Volkswagenwerkes 1938 beschleunigten die Veränderung vom Bauerndorf zum Wohndorf.

Seit 1972 ist Almke mit Neindorf ein Ortsteil der Großstadt Wolfsburg. Die Einwohner:innen Almkes beschäftigen sich seit 1983 mit Plänen zur Dorferneuerung um die alte Schule und die Dorfmitte zu erhalten. Zeichen für diese gelungene Arbeit ist der mehrfache Erfolg Almkes in den Wettbewerben „Unser Dorf soll schöner werden“.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)

Wappen Almke

Erster geschichtlich fassbarer Grundherr in Almke war das Bistum Halberstadt. Dessen weiß-rot gespaltener Schild dient daher (aus ästhetischen Gründen in umgekehrten Farben) als Hintergrund für die weiteren symbolischen Bestandteile des Almker Wappens.

Im Ortsnamen, der im 14. Jahrhundert urkundlich "Allenbeke" genannt wird, ist der Bestandteil "beke" versteckt. Dieser weist auf einen das Ortsgebiet durchziehenden Bachlauf hin, was im Almker Wappen durch den Wellenbalken versinnbildlicht wird.

Das bedeutendste Baudenkmal Almkes ist die unter Denkmalschutz stehende, schon 1534 erwähnte Fachwerk-Kapelle. Eine abbildliche Wiedergabe hätte nicht den heraldischen Gesetzen entsprochen, wohl aber die Repräsentierung dieses Ortswahrzeichens durch einen charakteristischen Bestandteil. Dafür bot sich der im Ort so genannte "Wendenspieß" an, die lanzenspitzenförmige Metallspitze auf dem Turm der Kapelle, die sich gut als Wappenfigur eignet. So wurde das Wappen am 11. April 1978 vom Ortsrat Almke/Neindorf einstimmig beschlossen.

Heraldische Beschreibung: Rot-Silbern (Weiß) gespalten mit einem "Wendenspieß" über einem Wellenbalken in gewechselten Farben.

Quelle: Arnold Rabbow: "Wolfsburger Wappenbuch"

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