Mörse

Das ehemalige Rittergut Mörse beheimatet heute rund 3.800 Einwohner:innen. Viele Einwohner:innen gewann Mörse ab dem Jahr 2005 durch die Realisierung des Baugebiets "Kerksiek" dazu. Es gehört zu den größten Einfamilienhaus-Baugebieten in Norddeutschland. Direkt an der A 39 gelegen verfügt der Ortsteil über eine gute Infrastruktur. Ein Supermarkt, zwei Kitas inklusive Krippe und eine Grundschule sind vor Ort. Drei Senior:innentreffs und sechs Spielplätze bieten Freizeitmöglichkeiten für Alt und Jung. Durch die Nähe zum Waldgebiet Hohenstedter Holz, der Mühlenriede und dem ortseigenen Gutspark bietet Mörse auch Naherholungsgebiete.

3.803

Einwohner:innen
31.12.2020

1.639

Haushalte
31.12.2020

42,4

Durchschnittsalter
31.12.2020

38

Geburten
2020

Datenquelle: Stadt Wolfsburg - Melderegister

Aktuelles

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Di, 16.11.2021

1. Sitzung des Ortsrates Ehmen/Mörse

  1. 18:00 Uhr
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Kerksiek - Umfahrung

Die Umfahrung Kerksiek im Baugebiet Kerksiek ist durch den B…

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Aktuelle Beteiligungsmöglichkeiten

Welche Beteiligungsmöglichkeiten gibt es? Woran kann mitgewirkt werden, was gilt es zu entscheiden und wo braucht die Stadt das Feedback der Wolfsburger:innen? Hier gibt es alle Informationen zu aktuellen Beteiligungsverfahren.

Ortsbürgermeister:in

Peter Kassel

CDU

  1. T 015112351551
kassel@wolfsburg.de

Stellv. Ortsbürgermeister:in

Foto Frank Hocke

Frank Hocke

parteilos

Politik in Mörse

Aktueller Ortsrat

Peter Kassel
Ortsbürgermeister:in
CDU
Frank Hocke
Stellv. Ortsbürgermeister:in
parteilos
Foto Frank Hocke
Rüdiger Golz
stimmberechtigtes Mitglied
PUG
Foto Rüdiger Golz
  • Ostlandstraße 8
  • 38442 Wolfsburg
r_golz_wob@hotmail.com
Sabrina Höfs
stimmberechtigtes Mitglied
CDU
Foto Sabrina Höfs
Reinhold Höfs
stimmberechtigtes Mitglied
CDU
Kai Lindner
stimmberechtigtes Mitglied
CDU
Martin Müller
stimmberechtigtes Mitglied
PUG
Hildegard Müller-Stolz
stimmberechtigtes Mitglied
Grüne
Bernd Rieseler
stimmberechtigtes Mitglied
CDU
Foto Bernd Rieseler
  • Neue Kolonie 1 b
  • 38442 Wolfsburg
Ute Schmidt
stimmberechtigtes Mitglied
SPD
Nicole Tietz
stimmberechtigtes Mitglied
parteilos
Foto Nicole Tietz
  • Sandweg 14
  • 38442 Wolfsburg
Ingolf Viereck
stimmberechtigtes Mitglied
SPD
  • Sohlsträuchen 4
  • 38442 Wolfsburg
ingolf.viereck@t-online.de
Uwe Wenkebach
stimmberechtigtes Mitglied
CDU
Detlef Barth
beratendes Mitglied
PUG
  • Alvenslebenstraße 9
  • 38444 Wolfsburg
dubarth1@googlemail.com
Olaf Braun
beratendes Mitglied
Grüne
  • Bärheide 17
  • 38442 Wolfsburg
o.niehus@gmail.com
Helmuth Goldenstein
beratendes Mitglied
  • Rothenfelder Straße 16
  • 38440 Wolfsburg
Stefan Kanitzky
beratendes Mitglied
FDP/Volt
Marco Meiners
beratendes Mitglied
FDP/Volt
  • Neue Straße 35 b
  • 38444 Wolfsburg
beratung@marco-meiners.de
Ralf Mühlisch
beratendes Mitglied
SPD
Sara Niemann
beratendes Mitglied
SPD
Joachim Sievers
beratendes Mitglied
  • Am Kleifeld 5
  • 38446 Wolfsburg
j.sievers@wolfsburg.de

Ehrenamtliche Schiedsperson in Mörse

Ansprechpartner:in

Bernd Wittig

Kontakt
Vertreter:in

Jürgen Gutmann (Fallersleben/Sülfeld)

Gut zu Wissen
in Mörse

Die erste urkundliche Erwähnung von Mörse fällt in das Jahr 1302 und nennt als Zeug:innen in einem Rechtsakt den Ritter „Borchardus de Moziz“ (Burkhard von Mörse). Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Ort die Herrschaft und kam 1428 zu den Lüneburger Welfen. Ab 1576 wurde Mörse vom Amt Fallersleben verwaltet, seit 1885 gehörte das Dorf zum Kreis Gifhorn, 1972 wurde es von Wolfsburg eingemeindet.

Mörse lag an der Kreuzung von zwei Handelsstraßen, auf denen Kaufleute Bier, Salz, Fische, Kupfer und Silber transportierten, dadurch kam der Ort zu einigem Wohlstand. Er hatte im 15. Jahrhundert 200 Einwohner:innen, die im Jahr 1475 die zweihundert Jahre alte St.-Petri-Kirche renovierten.

Die Herrschaftsverhältnisse verkomplizierten sich in den folgenden Jahrhunderten: Familien wie die von Bartensleben, von Hagen, von Marenholtz hatten hier Grund und Boden; ihnen waren die Bauern abgabenpflichtig. Im Jahr 1639 erwarben die Herren von der Wense das Gut Mörse, sie prägten die weitere Geschichte des Ortes, für den sie sich stark engagierten. 1721 errichteten sie ein neues Gutshaus, umgeben von einem Park.

Die Flurbereinigung in der Mitte des 19. Jahrhunderts steigerte die Effektivität der Landwirtschaft, und die Dorfbewohner:innen fanden Arbeit in der Ziegelei oder in der nahen Industrie u. a. im Kalibergwerk in Ehmen. Im Jahr 1938 wurden das gesamte Gut an das Volkswagenwerk verkauft, auch Mörse gab Land ab (423 ha) ab. 1957 wurde das Gut abgerissen. Das Volkswagenwerk entwickelte sich zum größten Arbeitgeber. Die steigende Einwohner:innenzahl führte zum Bau von mehreren Siedlungen, darunter das größte Einfamilien-Baugebiet Niedersachsens Kerksiek mit etwa 750 Wohneinheiten.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)

Wappen Mörse

Das Wappen bezieht sich auf den Ortsnamen und auf die Ortsgeschichte. Der Name Mörse bedeutet wahrscheinlich "Moor-Siedlung" (Siedlung in einer sumpfigen Niederung). Der Vertreter einer entsprechenden Flora kennzeichnet den Zustand des Ortsgebietes zur Zeit der namengebenden Besiedlung.

Die Farben erinnern an die jahrhundertlange geschichtliche Zugehörigkeit Mörses zu den welfischen Landen. Bevor Mörse 1428 endgültig zum Anteil der lüneburgischen Linie gelangte, hatte es in Bezug auf seine Zugehörigkeit mehrfach zwischen dem braunschweig-wolfenbüttelschen und dem lüneburgischen Anteil gewechselt. Dieser Umstand wird durch den gespaltenen Schildgrund wiedergegeben. Er ist genau in den Feldfarben des braunschweig-lüneburgischen Doppelwappens gehalten, die Rot und Gold (Gelb) waren. (Es enthielt in der vorderen roten Hälfte zwei schreitende herschauende Löwen, in der hinteren einen blauen Löwen, umgeben von roten Herzen). Der Ortsrat Ehmen/Mörse nahm das Mörser Wappen am 12. Mai 1978 einstimmig an.

Heraldische Beschreibung: Rot-gold (gelb) gespalten mit einem wachsenden beblätterten Rohrkolben in gewechselten Farben.

Quelle: Arnold Rabbow: "Wolfsburger Wappenbuch"

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