Neindorf

Neindorf ist der der südlichste Ortsteil von Wolfsburg mit einer guten Anbindung an die A2 Knapp unter 1.400 Einwohner:innen leben in dem Ort, der neben einer Kindertagesstätte auch eine Grundschule vor Ort hat. Zwei Senior:innentreffs und zwei Spiel- und Bolzplätze sorgen für Freizeitmöglichkeiten für Alt und Jung. Ebenso wie der Nachbarort Almke wurde auch Neindorf im Rahmen der großen Eingemeindung vom Landkreis Gifhorn in das Stadtgebiet von Wolfsburg eingegliedert

1.378

Einwohner:innen
31.12.2021

667

Haushalte
31.12.2021

42,3

Durchschnittsalter
31.12.2021

18

Geburten
2021

Datenquelle: Stadt Wolfsburg - Melderegister

Aktuelles

Aktuelle Beteiligungsmöglichkeiten

Welche Beteiligungsmöglichkeiten gibt es? Woran kann mitgewirkt werden, was gilt es zu entscheiden und wo braucht die Stadt das Feedback der Wolfsburger:innen? Hier gibt es alle Informationen zu aktuellen Beteiligungsverfahren.

Ortsbürgermeister:in

Foto Silke Hitschfeld

Silke Hitschfeld

  1. Am Moosholz 10
  2. 38446 Wolfsburg
  1. T 05365-9797520
  2. M 0152-56163455
hitschfeld@wolfsburg.de

Stellv. Ortsbürgermeister:in

Foto Roswita Lücke

Roswita Lücke

  1. Zum Rotstücken 1
  2. 38446 Wolfsburg
  1. T 05365 3159858

Politik in Neindorf

Aktueller Ortsrat

Silke Hitschfeld
Ortsbürgermeister:in
Roswita Lücke
Stellv. Ortsbürgermeister:in
Foto Roswita Lücke
  • Zum Rotstücken 1
  • 38446 Wolfsburg
Hans-Ulrich Achilles
stimmberechtigtes Mitglied
Foto Hans-Ulrich Achilles
  • Maschhalbe 5
  • 38446 Wolfsburg
Annekatrin Bormann
stimmberechtigtes Mitglied
Sven Bähre
stimmberechtigtes Mitglied
Foto Sven Bähre
  • Elmblick 28
  • 38446 Wolfsburg
neindorf@gmx.de
Uta Schulze
stimmberechtigtes Mitglied
Foto Uta Schulze
  • Am Bäckermorgen 1
  • 38446 Wolfsburg
schulzeuta@icloud.com
Andreas Schulze
stimmberechtigtes Mitglied
Foto Andreas Schulze
  • Am Moosholz
Detlef Barth
beratendes Mitglied
PUG
Foto Detlef Barth
  • Alvenslebenstraße 9
  • 38444 Wolfsburg
dubarth1@googlemail.com
Egbert Diekmann
beratendes Mitglied
AfD
Peter Kassel
beratendes Mitglied
CDU
Cindy Lutz
beratendes Mitglied
CDU
Marco Meiners
beratendes Mitglied
FDP/Volt
Foto Marco Meiners
  • Neue Straße 35 b
  • 38444 Wolfsburg
beratung@marco-meiners.de
Ursula Partzsch-Asamoah
beratendes Mitglied
SPD
Sven Scharenberg
beratendes Mitglied
CDU
Irene Siemann
beratendes Mitglied
Grüne
Ingolf Viereck
beratendes Mitglied
SPD
Foto Ingolf Viereck
  • Sohlsträuchen 4
  • 38442 Wolfsburg
ingolf.viereck@t-online.de

Ehrenamtliche Schiedsperson in Neindorf

Ansprechpartner:in

Rainer Sabothe

Kontakt
Vertreter:in

Roland Lekon (Hehlingen)

Gut zu Wissen
in Neindorf

Adresse:

Obere Dorfstraße 28
38446 Wolfsburg

Kontakt:

Leitung: N. N.
Telefon: 05365 383
Fax: 05362 988718
E-Mail: ortschaftsangelegenheiten@stadt.wolfsburg.de

Öffnungszeiten:

Die aktuellen Öffnungszeiten finden sie hier.

Folgende Verwaltungsangelegenheiten können Sie bei uns erledigen:

  • Beantragung von Personalausweisen, Reisepässen, Kinderreisepässen sowie vorläufigen Personalausweisen und vorläufigen Reisepässen
  • An- und Ummeldung; Abmeldung ins Ausland / von Nebenwohnungen
  • Melde-/Aufenthalts-/Lebens- und Haushaltsbescheinigung
  • Beglaubigung von Unterschriften und Kopien
  • Bestellung von Standesamtsurkunden beim Standesamt Wolfsburg
  • Beantragung von Führungszeugnissen und Gewerbezentralregisterauszügen
  • Untersuchungsberechtigungsscheine für Berufsanfänger bis zum 18. Lebensjahr
  • Antragsaufnahme für Führerscheine, Internationale Führerscheine, An-, Ab- und Ummeldung eines Gewerbes, Fischereischeine, Waffenbesitzkarten, Waffenscheine und Jagdscheine
  • An- und Abmeldung zur Hundesteuer
  • Antragsannahme von Wohngeld- und Elterngeldanträgen
  • Müllbehälterbestellung und Verkauf von Restmüll- und Grünabfallsäcken im Auftrag der Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung
  • kostenlose Ausgabe von "Gelben Säcken" und Hundekotbeuteln
  • ... und vieles mehr

Neindorf, die „Hauptstadt“ im Hasenwinkel, wurde im Jahr 1197 erstmalig in einer Urkunde des Bischofs von Halberstadt erwähnt, der in einem Streitfall entschied, dass Neindorf dem Stift Königslutter abgabenpflichtig sei. Das Dorf ist Teil des Welfenterritoriums, wechselte jedoch bis 1428 mehrfach den Besitz. Seither ist es Teil des Lüneburger/Celler Landes, später des Kurfürstentums und Königreichs Hannover. 1866 wird es preußisch, ab 1946 gehört der Ort zum Land Niedersachsen.

Seit 1534 ist die ehemalige katholische Kirche eine vollwertige evangelisch-lutherische Kirche, zusammen mit Almke. Der Kapellenbau aus dem 13./14. Jahrhundert mit alter Marienglocke wurde 1680 bzw. 1830 zu einer Hallenkirche erweitert.

Bei der Steuerschätzung im Jahr 1489 hatte das Dorf eine mittlere Größe, die Zahl der Hofstellen lag jahrhundertelang bei etwa 35. Die landwirtschaftliche Strukturreform um 1850 brachte den wirtschaftlichen Aufschwung des Dorfes voran.

Durch die Einführung der Kartoffel und der Zuckerrübe wurde der Ort wohlhabend. Nach dem Bau der Eisenbahn-Nebenlinie Schandelah-Oebisfelde (1902) war der Bahnhof bis 1974 der einzige im Hasenwinkel. Der Ort gewann dadurch mehr Gewerbetreibende und Handwerker:innen. Auch eine Kartoffelflockenfabrik am Bahnhof nahm für 70 Jahre den Betrieb auf.

Im Jahr 1950 zählte Neindorf 947 Einwohner:innen, davon etwa 340 Flüchtlinge. Eine geplante Neuansiedlung und Dorferweiterung erfolgte erst seit 1964. Die Eingemeindung Neindorfs in die Stadt Wolfsburg 1972 führte zur Ausweisung neuer Baugebiete. Heute ist Neindorf ein Tor Wolfsburgs zur Erholungslandschaft des Elm.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)

Wappen Neindorf

Neindorf gilt als der zentrale Ort des Hasenwinkels. Dieser Umstand wird durch das redende Wappen mit dem Hasen im Winkel (in der heraldischen Fachsprache: Spitze) versinnbildlicht. Gegenüber dem mehr stilisierten Hasen eines ersten Entwurfs legten die Ortsvertreter:innen aus Neindorf ausdrücklich Wert auf eine naturgetreue Wiedergabe des Hasen, wie er in der nebenstehenden Abbildung erscheint.

Zur Wiedergabe von Tieren oder Gegenständen in der Heraldik ist allgemein Folgendes zu sagen: Ein Wappen wird nicht durch eine bestimmte Abbildung, sondern durch seine Beschreibung definiert. Das lässt dem sich wandelnden Zeitgeschmack einige Freiheit in der stilistischen Darstellung, so wie man es besonders augenfällig aus der unterschiedlichen Darstellung heraldischer Löwen oder auch aus den verschiedenen Mustern des Wolfsburger Wappens kennt. Die bildliche Wiedergabe eines Wappens ist also, auch bei stilistischen Unterschieden, immer dann richtig, solange sie der heraldischen Beschreibung genau entspricht. Ob also zum Beispiel der Neindorfer Hase wie in der Abbildung oder etwas anders stilisiert wird, spielt für die Zukunft in Bezug auf die Richtigkeit des Neindorfer Wappens keine Rolle.

Die vorwärtsweisende Spitze deutet den Wunsch der Einwohner:innen nach einer gedeihlichen zukunftsorientierten Entwicklung des Ortsteils an. Die Farben Blau-Gelb erinnern an die geschichtliche Vergangenheit. Es sind die Farben der welfischen Lande des lüneburgischen Anteils, zu denen Neindorf früher jahrhundertlang gehört hat. Der Ortsrat Almke/Neindorf nahm das Wappen am 11. April 1978 einstimmig an.

Heraldische Beschreibung: In Gold (Gelb) eine blaue rechte Seitenspitze, worin ein springender goldener (gelber) Hase.

Quelle: Arnold Rabbow: "Wolfsburger Wappenbuch"

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