Sülfeld

Der im Westen von Wolfsburg liegende Ortsteil zählt rund 2.900 Einwohner:innen. Mit seiner Lage am Rand des Naturschutzgebietes Ilkerbruch ermöglicht er ausgiebige Ausflüge in die Natur- und Tierwelt. Neben dem Naturschutzgebiet ist auch die Sülfelder Schleuse ein beliebtes Ausflugsziel. Die angrenzende Schleusensiedlung gehört ebenfalls zum Ortsteil. Als Wohnort zeichnet sich Sülfeld durch eine gute Infrastruktur aus: ein Supermarkt, eine Kindertagesstätte inklusive Krippe und eine Grundschule sind vor Ort. Auch ein Senior:innentreff und zwei Spielplätze ermöglichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Ein beliebtes Ausflugziel in Sülfeld ist die traditionelle Kornbrennerei „Sülfelder Korn“. Hier werden seit 1706 hochwertige Spirituosen hergestellt.

2.945

Einwohner:innen
31.12.2020

1.380

Haushalte
31.12.2020

44,9

Durchschnittsalter
31.12.2020

21

Geburten
2020

Datenquelle: Stadt Wolfsburg - Melderegister

Aktuelles

  1. Vorhabenliste der Stadt
  2. Wohnen

Bebauungsplan - "Cocksfeld"

Der Bereich südlich der "Wettmershagener Straße" ist als ein…

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  2. Bildung
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Grundschule Sülfeld

Räumliche Erweiterung der Grundschule Sülfeld und Bestandsum…

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  1. Termine
  2. Politische Gremien

Do, 04.11.2021

1. Sitzung des Ortsrates Fallersleben/Sülfeld

  1. 19:00 Uhr
Mehr Informationen

Aktuelle Beteiligungsmöglichkeiten

Welche Beteiligungsmöglichkeiten gibt es? Woran kann mitgewirkt werden, was gilt es zu entscheiden und wo braucht die Stadt das Feedback der Wolfsburger:innen? Hier gibt es alle Informationen zu aktuellen Beteiligungsverfahren.

Ortsbürgermeister:in

Bärbel Weist

PUG

  1. Leineweberstr. 4
  2. 38442 Wolfsburg
  1. T 05362-51789
  2. M 0171-2249974
baerbelweist@t-online.de

Stellv. Ortsbürgermeister:in

Roman Dettmann

PUG

  1. Forstweg 5
  2. 38442 Wolfsburg
  1. T 05362/500513
r.dettmann@gmx.de

Politik in Sülfeld

Aktueller Ortsrat

Bärbel Weist
Ortsbürgermeister:in
PUG
Roman Dettmann
Stellv. Ortsbürgermeister:in
PUG
  • Forstweg 5
  • 38442 Wolfsburg
r.dettmann@gmx.de
Markus Alisch
stimmberechtigtes Mitglied
PUG
Andrea Busch
stimmberechtigtes Mitglied
SPD
Henning Ernst
stimmberechtigtes Mitglied
CDU
Hanne Hansen-Bartelt
stimmberechtigtes Mitglied
PUG
Andreas Klaffehn
stimmberechtigtes Mitglied
PUG
  • Wettmershagener Str. 5
  • 38442 Wolfsburg
Eckhard Krebs
stimmberechtigtes Mitglied
SPD
Ralf Krüger
stimmberechtigtes Mitglied
SPD
  • Holbeinstraße 18
  • 38442 Wolfsburg
ralfkrueger@wolfsburg.de
Ulrike Köppe
stimmberechtigtes Mitglied
PUG
Ingrid Leitner
stimmberechtigtes Mitglied
SPD
  • Rotekampweg 8
  • 38442 Wolfsburg
ingrid.leitner@wolfsburg.de
Ursula Mrongovius
stimmberechtigtes Mitglied
Grüne
Foto Ursula Mrongovius
  • Danhopweg 8
  • 38442 Wolfsburg
Sebastian Nuß
stimmberechtigtes Mitglied
PUG
Michael Paech
stimmberechtigtes Mitglied
CDU
Foto Michael Paech
  • Ehmer Str. 1
  • 38442 Wolfsburg
michael.paech@kanzlei-paech.com
André-Georg Schlichting
stimmberechtigtes Mitglied
CDU
Dietmar Thomas
stimmberechtigtes Mitglied
PUG
Foto Dietmar Thomas
  • Havelstraße 13
  • 38442 Wolfsburg
dietmar.thomas@wolfsburg.de
Sven Wöhling
stimmberechtigtes Mitglied
PUG
  • Vor dem Busch 40
  • 38442 Wolfsburg
sven.woehling@kabelmail.de
Olaf Braun
beratendes Mitglied
Grüne
  • Bärheide 17
  • 38442 Wolfsburg
o.niehus@gmail.com
Ludmilla Neuwirth
beratendes Mitglied
CDU
  • Plauener Straße 20 a
  • 38444 Wolfsburg
ludmilla_neuwirth@yahoo.de
Christa Westphal-Schmidt
beratendes Mitglied
SPD

Ehrenamtliche Schiedsperson in Sülfeld

Ansprechpartner:in

Jürgen Gutmann

Kontakt
Vertreter:in

Bernd Wittig (Ehmen/Mörse)

Gut zu Wissen
in Sülfeld

Sülfeld blickte im Jahr 2017 auf eine tausendjährige Geschichte zurück. In der Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg aus dem Jahr 1017 wird Sülfeld  erstmalig erwähnt. Er beschreibt dort eine Wundergeschichte, die sich in „Silivellun“ abgespielt haben soll. Die Grundherrschaft lag in verschiedenen Händen und wechselte häufig im Laufe der Zeit. 1756 gehörte Sülfeld zum Amt Fallersleben, ab 1885 zum Kreis Gifhorn. 1972 wurde es nach Wolfsburg eingemeindet.

Zentrum war das Gut, das das dörfliche Leben beherrschte. Es hatte sehr viele Besitzer u. a. die von Bartensleben und von 1547 mit Unterbrechung bis 1805 die Familie von der Wense. Anschließend wurde es von den Sülfelder Bauern aufgekauft. Eng verbunden mit dem Gut ist die Kornbrennerei, denn das Brennrecht gehörte einst zum Gutshof. 1706 wurde der Betrieb gegründet, der heute Spirituosen verfeinert.

Die Herren von Bartensleben besaßen nach einer Urkunde hier eine „Kalkkule“. In dem Sülfelder Kalkberg – heute steht dort das Schützenhaus – wurde bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts Kalkstein abgebaut und zu Baukalk gebrannt. Im 20. Jahrhundert wurde Sülfeld durch die Schleuse, die im Zuge des Mittellandkanalbaus 1938 in Betrieb genommen und 2008 erweitert wurde, bekannt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verdoppelte sich die Einwohner:innenzahl durch den Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen. Das Arbeitsplatzangebot von Volkswagen steigerte die Einwohner:innenzahl auf etwas mehr als 2900, auch neue Baugebiete entstanden.

Erwähnenswert ist die Markuskirche, eine im Kern romanische Bruchsteinkirche, die wahrscheinlich zwischen 1018 und 1318 erbaut, mit zwei Grabsteinen der Familien von der Wense.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)

Wappen Sülfeld

Sülfeld besitzt unter allen Wolfsburger Ortsteilen das drittälteste Wappen; von den ehemaligen Gemeinden, die nicht Städte waren, sogar das älteste.

Es wurde am 12. April 1929 vom preußischen Staatsministerium verliehen – Sülfeld gehörte damals mit der Provinz Hannover zum Freistaat Preußen – und ist das wieder belebte Wappen des Geschlechtes von Solevelde (Sülfeld), das im 14. Jahrhundert Besitzer des Dorfes und Inhaber des Kirchenpatronats gewesen ist.

Heraldische Beschreibung: In Silber (Weiß) ein blauer Schrägbalken, belegt mit vier paarweise abgewandten, silbernen (weißen) Schwanenköpfen mit goldenen (gelben) Schnäbeln und roten Zungen.

Quelle: Arnold Rabbow: "Wolfsburger Wappenbuch"

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